Dienstag, 17. Mai 2011

auf halber Höhe



Dachte ich früher noch, dass man gewisse Schmerzen in den Griff bekommt, indem man ihnen nicht zu viel Raum gibt, bin ich heute der Meinung, dass man durch ein Schmerzental erst komplett hindurch muss, um dann den nächsten Gipfel erklimmen zu können.
Wenn man nicht durch das Tal will, richtet man sich auf "halber Höhe" ein, bemüht darum, nicht ins Tal abzustürzen, aber gleichzeitig zu schwach, um den Gipfel zu erklimmen.
Das wäre dann Stillstand.
Oder?
----------------------------------------------------------------------------------------------------------

"Ganz oben auf der Liste meiner Erfahrungen steht die Erkenntnis,
dass man unangenehmen Dingen nicht einfach aus dem Weg gehen kann."

Henry Ford I

1 Kommentar:

  1. hallo!
    ich habe auch einige trauer im leben verdrängt. es war in dem besagten zeit einfach zu viel für mich.

    ein paar jahre später habe ich mich dann damit beschäftigt. das war dann gut.

    also, manchmal ist der schmerz zu krass und man muss warten und verdrängen.

    grüsse,
    ivan

    AntwortenLöschen